Ackerbohne

Seit einiger Zeit suche ich die für mich und meinen Garten passenden Nutzpflanzen. Zum einen ist das Klima rauh und der Boden stellt besondere Anforderungen, zum anderen steht nicht alles auf dem Speiseplan.

Die Suche war lange und ein wenig wie im Irrgarten, doch nun habe ich hoffentlich meine Gartenfreudin gefunden: die Ackerbohne.

Kirsten Loesch hat auf der Internetseite „Experiement Selbstversorgung“ einen zauberhaften Artikel gegen den Rufmord der Ackerbohne, die eigentlich auch Favabohne heißt, aber eher als Saubohne bekannt ist, mit dem Titel „Die Auferstehung der Ackerbohne“ geschrieben – und mein Herz für diese gar nicht mal so kleinen Kerlchen erwärmt.

Recherchen führten mich weiter zum Onlineshop Bingenheimer Saatgut, die drei Sorten in ökologischer Qualität, gleich nächste Woche zu mir nach Hause liefern. Für die Aussaat diese Jahr zu spät, aber schon Vorarbeit für die Jahresplanung des nächsten Jahres. So lassen sich in kleinen Schritte und überschaubaren Kosten doch gute Ergebnisse erziehlen. (Außerdem macht es mich sehr zufrieden, wenn meine Lebenszeit, durch Arbeit umgewandelt in Geld, dazu dient Wachstum zu ermöglichen.)

Für die Anpflanzung plane ich größte Sorgfalt, um Sortenrein zu bleiben und hoffe das diese Bohnenart sich mit dem Boden hier verträgt. Als Kontrollgruppe kommen zusätzlich ein paar in den Kübel.

 

Unter diesem Namen ist die Ackerbohne noch bekannt: Dicke Bohne, Flavabohne, Gartenbohne, Puffbohne, Saubohne, tuinbonen (niederl.) und broad beans (engl.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.