Duftrasen aus Zitronenthymian

Irgendwo habe ich mal die Idee eines Duftrasens aufgeschnappt. Der Gedanke ist, die vormals Rasenfläche mit einer niedrigen, bodendeckenden Gewürzpflanze zu begrünen.

Ich habe Zitronenthymian gewählt und eine kleine Fläche Rasen gerodet und diese Pflanze eingepflanzt. Da ich nicht wußte, welchen Radius eine Pflanze abdecken kann, habe ich sie willkürlich verteilt.

Nun im zweiten Jahr kann ich folgende Daten erheben:
° Die gesündesten Pflanzen haben sich in einen Durchmesser von 33-36 cm ausgebreitet. Somit ist der sinnvollst größte Pflanzabstand meiner Meinung nach maximal 30 cm.

Vorteile und Nachteile:
° Die Pflanze wächst wenig in die Höhe, dadurch muß man weniger Rasen mähen.
° Vereinzelt können an dünn bewachsenen Stellen Grashalme durchkommen.
° Manchmal hat die Pflanze nach dem Rasenmähen dunkle Flecken wo sie „entlaubt“ ist.

Nebeneffekte
° Sie ist lange grün (auch im Winter) und relativ pflegeleicht.
° Sie duftet gut beim Betreten und Rasen mähen.
° Sie schmeckt lecker im Tee und an Quark.
° Ihre Blüten (falls sie nicht gemäht wird) werden von vielen Insekten angeflogen.

Ich hoffe und freue mich jedenfalls darauf, wenn die Pflanze den geräumten Platz vollständig ausfüllt und sich dann weiter ausbreitet.

Besuch im Naturbauten Dorf bei Bauhaus

Ich / Wir haben es geschafft. Nach einer lange Wartezeit haben wir es endlich in das Naturbauten Dorf bei Bauhaus besucht. Versteckt im Wald, ist das Juwel nicht einfach zu finden, aber Konstantin findet alle seine Besucher.

Unter der Führung des „Erdenkers“ und „Erbauers“ Konstantin Kirsch haben wir uns dieses besondere Natur- und Lebenskunstwerk angesehen.

Wer von den Bilder auf der Homepage Naturbauten. org schon angetan ist, den wird das echte Erlebnis umhauen.
Die Bauten sind noch sehr viel eindrucksvoller, als es ein Foto darstellen könnte. Licht, Geräusche, Düfte und Begegnung machen den Besuch wirklich erlebenswert.

Was Konstantin aus dem ehemals konventionell genutzten Acker gemacht hat, ist ein kleines Wunder. Aber eines, das jeder von uns ebenso vollbringen kann. Nun wir wollen es nicht beschönigen, es ist Arbeit, wie jeder Garten. Aber die Arbeit die hier getan wird, macht man ganz allein für sich.

Viele Ideen sind so einfach wie genial (z.B. der Biomeiler) , nicht wirklich neu, aber diesem Gesamtkonzept wunderbar neu zu entdecken.

Diese Naturbauten sind nicht nur lehrreich und wundersam, nein, auch die Nutzung ist vielfältig. Ein kleiner Höhepunkt war wohl der Besuch der „Elben im Sonnenheiligtum“

Der Besuch macht einfach Lust auf mehr. Lust auf den spielerischen, kreativen Umgang mit Pflanzen und Lust sich auszuprobieren.
In der Führung und durch die Gespräche bekommt man viele kleine Impulse und Informationen – einfach unbezahlbar.

Frauenmantel Ernte

Vor einem Monat hat bekam ich eine große „Spende“ Frauenmantel. Innerhalb von 3 Tagen waren die Pflanzen getrocknet. Es sind 3 Säcke voll geworden.

Ich freue mich schon auf das Färbeergebnis von Frauenmantelwolle.

In diesem Zusammenhang viel mir eine Reportage über Ayurvedische Stoffe ein. Im Ayurveda werden Stoffe mit Heilpflanzen gefärbt, damit die positive Wirkung der Pflanze auf den Träger übergehen kann. Die Wirkung entfaltet sich bei dem Kontakt mit der Haut.

Nun freue ich mich noch mehr auf die Frauenmantelwolle, weil diese neben der tollen Farbe auch einen tollen Effekt hat.

Allerding stelle ich fest, für diese große Menge Frauenmantel habe ich nicht genug gesponnen weiße Wolle…

Alraune Pflegeanleitung

Alraune in trockener Erde in einem hohen Topf einsetzen. Nicht gießen!

Im September/Oktober langsam und tröpfchenweise anfangen zu gießen (gegen den Uhrzeigersinn). Langsam kommt Leben in die Alraune und sie beginnt Blätter auszutreiben.

Etwa im Dezember fängt sie an, sich zurück zu ziehen und gelb zu werden. Dann das Gießen reduzieren und schließlich ganz einstellen.

6 Wochen total trocken stehen lassen (u.U. vorsichtig in trockene Erde umsetzen). Dann ganz, ganz minimal gießen, bis im September der Spaß von vorn beginnt.

Quelle: unbekannt

Ritual für eine gute Saat

Jeder brachte ein paar Samen mit, von Blumen oder oder Gräsern usw. Wir haben Sie zusammen in die Mitte gelegt, geräuchert und anschließend die Samen im Kesel gemischt. Dazu kamen die Wünsche und Segnungen von allen Teilnehmern. Dann wurden die Samen wieder an alle ausgeteilt. Wir sind schon gespannt, welche bunte Mischung da in den Töpfen anwachsen wird. Die Samen stehen symbolisch für das, was wir in diesem Jahr in die Welt bringen wollen. Das was da wachsen wird soll uns daran erinnern und auch, dass wir begeleitet sind von den guten Wünschen der Teilnehmerinnen un der Anderswelt.

Quelle: unbekannt

Räucherbündel

Sie werden benutzt, um die Luft zu reinigen, unangenehme Gerüche zu vertreiben und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Sparsam eingesetzt, bringen sie den frischen Duft des Waldes und Gartens ins Haus.

Herstellung
° Nehmen Sie Zweige frischer, gesunder Kräuter wie Salbei, Thymian, Rosmarin, Fenchelblätter und -stengel, von Kiefer oder Zypresse.
° Fassen Sie die Zweige zu einem dichten Bündel zusammen und binden Sie einen Baumwollfaden darum. Winden Sie den Faden so um das Bündel, daß alle Blätter darin festgehalten werden und verknoten ihn nach jedem Zentimeter einmal. Lassen Sie die Bündel einige Wochen an der Luft trocknen.
° Zum Räuchern das Ende 5 cm über eine Kerzenflamme halten. Es dauert etwas, bis das Ende rot wird und anfängt zu glimmen. Eine dünne, duftende Rauchfahne steig auf. Wenn das Räucherbündel sein Werk getan hat, sorgfältig ausdrücken und das Ende für den nächsten Gebrauch beschneiden.

Quelle: unbekannt

pflanzliche Verhütungsmittel

Befruchtungshemmende Mittel

Steinsame (Lithospermum ruderale) wurde von den Shoshone-Indianerinnen benutzt, um dauerhafte Unfruchtbarkeit zu erzeugen. Aus den Wurzeln bereiteten sie mit kaltem (selten mit kochendem) Wasser einen Aufguß und tranken davon sechs Monate lang täglich eine Tasse. Die Frauen der Dakota-Stämme tranken einen Aufguß oder atmeten den Rauch der brennenden Pflanze ein. Die echte Steinsame (Lithospermum officinale) ist ein altes Heilmittel bei Nieren- und Blasenleiden. Die Pflanze ist wenig giftig, enthält aber Pyrrolizinalkaloide.

Disteln (Benediktenkraut (Cnicus benedictus L.), gemeine Kratzdistel, Cirsium vulgare und andere Cirsium-Arten) Viele Diestelarten scheinen befruchtungshemmend zu wirken. Die Quinault-Indianerinnen benutzten Disteln, um zeitlich befristete Sterilität zu erzeugen. Hierfür tranken sie eine Aufguß aus der ganzen Pflanze, den sie mit kochendem Wasser herstellten (ziemlich bitter!). Die Benediktendistel ist kaum giftig, aber sensibilisierend. Bei größeren Dosen wirkt sie brechenerregend.

Mittel zur Verhinderung der Einnistung

Diese Mittel sollten nicht jeden Monat angewendet werden, da es hier noch keine Untersuchungen über eine Langzeitanwendung gibt.

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