Duftrasen aus Zitronenthymian

Irgendwo habe ich mal die Idee eines Duftrasens aufgeschnappt. Der Gedanke ist, die vormals Rasenfläche mit einer niedrigen, bodendeckenden Gewürzpflanze zu begrünen.

Ich habe Zitronenthymian gewählt und eine kleine Fläche Rasen gerodet und diese Pflanze eingepflanzt. Da ich nicht wußte, welchen Radius eine Pflanze abdecken kann, habe ich sie willkürlich verteilt.

Nun im zweiten Jahr kann ich folgende Daten erheben:
° Die gesündesten Pflanzen haben sich in einen Durchmesser von 33-36 cm ausgebreitet. Somit ist der sinnvollst größte Pflanzabstand meiner Meinung nach maximal 30 cm.

Vorteile und Nachteile:
° Die Pflanze wächst wenig in die Höhe, dadurch muß man weniger Rasen mähen.
° Vereinzelt können an dünn bewachsenen Stellen Grashalme durchkommen.
° Manchmal hat die Pflanze nach dem Rasenmähen dunkle Flecken wo sie „entlaubt“ ist.

Nebeneffekte
° Sie ist lange grün (auch im Winter) und relativ pflegeleicht.
° Sie duftet gut beim Betreten und Rasen mähen.
° Sie schmeckt lecker im Tee und an Quark.
° Ihre Blüten (falls sie nicht gemäht wird) werden von vielen Insekten angeflogen.

Ich hoffe und freue mich jedenfalls darauf, wenn die Pflanze den geräumten Platz vollständig ausfüllt und sich dann weiter ausbreitet.

Alraune Pflegeanleitung

Alraune in trockener Erde in einem hohen Topf einsetzen. Nicht gießen!

Im September/Oktober langsam und tröpfchenweise anfangen zu gießen (gegen den Uhrzeigersinn). Langsam kommt Leben in die Alraune und sie beginnt Blätter auszutreiben.

Etwa im Dezember fängt sie an, sich zurück zu ziehen und gelb zu werden. Dann das Gießen reduzieren und schließlich ganz einstellen.

6 Wochen total trocken stehen lassen (u.U. vorsichtig in trockene Erde umsetzen). Dann ganz, ganz minimal gießen, bis im September der Spaß von vorn beginnt.

Quelle: unbekannt

Holunderbeeren Sirup

Holunderbeeren entsaftete und mit Zucker gekocht ergibt einen leckeren und haltbaren Sirup, der außerdem Grundlage für lecker Holunderlikör ist.

Wer keinen Entsafter hat, kann es auch so machen:
Man wäscht 750 g Holunderbeeren und streift sie von den Dolden ab.
Dann mit 3/8 l Wasser und 375 g Zucker in einen Topf ca. 10 Minuten kochen.
Wer mag kann Vanille und Zitronenschale mitkochen.

Anschließend streicht man die Masse durch ein feines Sieb.
In Flaschen füllen und beschriften.

Holunder macht von „innen heiß“, deshalb geniese ich den Sirup mit heißem Wasser verdünnt im Winter als Tee.

Kampfersalbe

5 g Lanolin
5 g Bienenwachs
3 g Kampfer
20 g Olivenöl
20 g destilliertes Wasser

Lanolin, Wachs, Kampfer und Öl im Wasserbad erhitzen, schmelzen und erwärmen. Das destillierte Wasser in einem Topf erwärmen. Das destillierte Wasser dann in die noch warmen Zutaten einrühren. Solange rühren bis die Salbe erkaltet. Nach dem erkalten dann nochmals kurz aufwärmen und in einen Tiegel oder eine Dose füllen.

ACHTUNG Kampfer von Kinder fernhalten, bei Allergien aufpassen und nicht bei Herpes anwenden! Homöopathische Medikamente vertragen auch kein Kampfer.

Sie hat folgende Wirkungen
Bei Schnupfen zum Befreien der Nase. Sie ist mild auch zu strapazierter Haut.
Sie kühlt bei Stauchungen.
Pickel bringt sie „raus“, also „zieht“ an Hautunreinheiten.

Ritual für eine gute Saat

Jeder brachte ein paar Samen mit, von Blumen oder oder Gräsern usw. Wir haben Sie zusammen in die Mitte gelegt, geräuchert und anschließend die Samen im Kesel gemischt. Dazu kamen die Wünsche und Segnungen von allen Teilnehmern. Dann wurden die Samen wieder an alle ausgeteilt. Wir sind schon gespannt, welche bunte Mischung da in den Töpfen anwachsen wird. Die Samen stehen symbolisch für das, was wir in diesem Jahr in die Welt bringen wollen. Das was da wachsen wird soll uns daran erinnern und auch, dass wir begeleitet sind von den guten Wünschen der Teilnehmerinnen un der Anderswelt.

Quelle: unbekannt

Räucherbündel

Sie werden benutzt, um die Luft zu reinigen, unangenehme Gerüche zu vertreiben und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Sparsam eingesetzt, bringen sie den frischen Duft des Waldes und Gartens ins Haus.

Herstellung
° Nehmen Sie Zweige frischer, gesunder Kräuter wie Salbei, Thymian, Rosmarin, Fenchelblätter und -stengel, von Kiefer oder Zypresse.
° Fassen Sie die Zweige zu einem dichten Bündel zusammen und binden Sie einen Baumwollfaden darum. Winden Sie den Faden so um das Bündel, daß alle Blätter darin festgehalten werden und verknoten ihn nach jedem Zentimeter einmal. Lassen Sie die Bündel einige Wochen an der Luft trocknen.
° Zum Räuchern das Ende 5 cm über eine Kerzenflamme halten. Es dauert etwas, bis das Ende rot wird und anfängt zu glimmen. Eine dünne, duftende Rauchfahne steig auf. Wenn das Räucherbündel sein Werk getan hat, sorgfältig ausdrücken und das Ende für den nächsten Gebrauch beschneiden.

Quelle: unbekannt