Sugambrer der oberen Lenno

Bei Gelegenheit trifft man uns unter dem Namen „Sugambrer der oberen Lenno“ auf mittelalterlichen, bzw. historischen Märkten, oder auch mal auf phantastischen Veranstaltungen. Am wohlsten fühlen wir uns allerdings auf Germanenlagern, da unsere Darstellung sich an den Sugambrern des 1. Jahrhunderts orientiert. Sugambrer der oberen Lenno weiterlesen

Blog für Holzschuh“liebhaber“

Eine gar liebevoll gestaltete Seite (aus den Niederlande in englischer Sprache) voller wunderbarer Eindrücke rund um den Holzschuh findet ihr hier:

walk and work in wooden shoes
(leider wurde die Seite vom Netz genommen)

Bei den Bildern braucht ihr keine Fremdsprachen Kenntnisse, die sprechen für sich selbst.

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Peter hat uns freundlicherweise dieses Foto zukommen lassen.
Vielen Dank dafür.

Falkerei Eulenhof

Eine meine „Lieblingsfalknerinnen“ ist Tatjana Schmücker.

Sie hat mich beeindruckt mit ihrer Fachkompetenz, ihrer herzlichen, offenen Art und ihrer Ernsthaftigkeit gepaart mit ihrem Humor.
Ein echtes Energiebündel, das zu ihrem Beruf und zu ihren Raubvögeln paßt.

Jedes Mal wenn wir uns treffen, haben ich eine Menge Spaß und viel Freude an ihren „Fliegerfreunden“. Falkerei Eulenhof weiterlesen

Pflege von Hornprodukten

Horn ist ein organisch gewachsenes Naturprodukt. Es wird durch Erhitzen in seine Gebrauchsform gebracht. Artikel aus Horn sind giftfrei, farbecht, relativ elastisch, geschmacksneutral, säurebeständig und lebensmittelecht.

Folgendes ist bei Hornartikel zu beachten:
* Horn verträgt keine extreme mechanische Belastung, große Hitze oder lange und trockene Wärme.
* Hornartikel quellen unter Wasser. Das macht sie ungeeignet für die Geschirrspülmaschine, Benutzung mit kochenden Speisen oder „Liegenlassen“ in Wasser.
* Hornwaren ab und zu mit etwas Speisöl, Vaseline oder Melkfett einreiben und gründlich trocken nachpolieren. Das Pflegt Glanz und Maserung besonders schön.

Natürliches Horn ist immer automatisch lebensmittelecht und kann auch nicht von BSE Erregern durchsetzt sein, da es keine Nervenfasern enthält. (Auskunft EU-Kommission).

Je nach Bearbeitungsqualität kann ein Horn jedoch mehr oder minder stark riechen, vor allem bei Flüssigkeitskontakt. Deshalb vor Benutzung die Trinkhörner behandeln.

Vorschläge für das Behandeln von Trinkhörnern:
* Das Horn mit Wasser füllen und eine Gebissreinigungstablette zugeben. Nach etwas Zeit ist das Horn keim- und geruchsfrei. Gründlich nachspülen.
* Das Horn mit einer 5%igen Wasserstoffperoxydlösung ausspülen. Eine stärkere Dosierung bleicht die Maserung aus.
* Horn mit Wasser und Spüli füllen und mit einer konischen Flaschenbürste kräftig schrubben. Dann mit kaltem Wasser ausspülen.

So solltest Du lange Freude an Deinem Trinkhorn haben.

Begriffe aus dem Mittelalter

Beginen – die größte Frauenbewegung des Mittelalters. Sie organisierten sich in Frauenhäusern mit selbstgewählten Vorstand oder zogen durchs Land und predikten öffentlich in Dörfern und Städten. Sie kümmerten sich auch um die Siechen und Hilfsbedürftigen, waren frei von kirchlichen Satzungen und meißt unverheiratet. Zeitweise war ihre Bewegung vom Pabst verboten, er nannte sie eine „abscheuliche Sekte“. [ArnZit]

Bilwis – ist die alte Bezeichung für Hexe. Der Begriffe Hexe kam erst im späten Mittelalter mit der Hexenverfolgung auf. [ArnZit]

Etter – der Zaun um das Dorf, teilweise noch mit Dornen verstärkt. Es sollte Haus, Mensch und Tier vor Überfällen und wilden Tiern schützen. [ArnZit]

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Färben

1) Farbflotte
Zum Färben wird eine Farbflotte angesetzt. Dazu wird der pflanzliche Rohstoff mit Wasser angesetzt und je nach Farbe muß diese mehrer Stunden oder gar Tage ziehen, wird gekocht und gesiebt.

2) Waschen und beizen
Das zu färbende Gut wird vorgewaschen und vorgebeizt, dazu die Wolle oder Stoffe z.B. mit Alaun erhitzt. Dann kommt der Stoff in die Farbflotte und wird wieder erhitzt.

3) Fixierung
Anschließend wird das Gefärbte gut ausgewaschen und mit Essig fixiert.
Teilweise sind die Farben nicht licht- oder waschecht, das bedeutet, das sie beim Waschen Farbe abgeben oder ausbleichen. Sie können einfach nachgefärbt werden.

4) Kombination von Beizen und Färben
Für das schnelle Färben zwischendurch wird der Stoff oder die Wolle zusammen mit der Farbe und dem Beizmittel erhitzt. Auch hier müssen die Stoffe vorher und hinterher gut ausgewaschen werden.

Felle gerben

Die Reinigung:
Da die fettreichen Unterhautschichten für Bakertieren u.ä. das reinste Schlaraffenland sind sollten diese entfernt werden. Die besten Ergebnisse erreicht ihr wenn ihr euch zu diesem Zweck einen einfachen Gerbebaum herstellt.
Hier reicht schon ein einfacher Balken von ca. 15-20cm Kantenlänge und ca. 1,50m Länge. Die eine Seite hobelt und raspelt ihr euch halbrund zurecht. Abschließend wird das Ganze noch mit Sandpapier geglättet. Kleinere Unebenheiten spielen, zumindest für den Hobbygerber, dabei keine allzugroße Rolle, jedoch sollten alle scharfen Kanten entfernt werden. Die eine Seite des Balkens bockt ihr euch nun auf eine angenehme Arbeitshöhe auf und schon kann es losgehen.

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