Blog für Holzschuh“liebhaber“

Eine gar liebevoll gestaltete Seite (aus den Niederlande in englischer Sprache) voller wunderbarer Eindrücke rund um den Holzschuh findet ihr hier:

walk and work in wooden shoes
(leider wurde die Seite vom Netz genommen)

Bei den Bildern braucht ihr keine Fremdsprachen Kenntnisse, die sprechen für sich selbst.

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Peter hat uns freundlicherweise dieses Foto zukommen lassen.
Vielen Dank dafür.

Falkerei Eulenhof

Eine meine „Lieblingsfalknerinnen“ ist Tatjana Schmücker.

Sie hat mich beeindruckt mit ihrer Fachkompetenz, ihrer herzlichen, offenen Art und ihrer Ernsthaftigkeit gepaart mit ihrem Humor.
Ein echtes Energiebündel, das zu ihrem Beruf und zu ihren Raubvögeln paßt.

Jedes Mal wenn wir uns treffen, haben ich eine Menge Spaß und viel Freude an ihren „Fliegerfreunden“. Falkerei Eulenhof weiterlesen

Pflege von Hornprodukten

Horn ist ein organisch gewachsenes Naturprodukt. Es wird durch Erhitzen in seine Gebrauchsform gebracht. Artikel aus Horn sind giftfrei, farbecht, relativ elastisch, geschmacksneutral, säurebeständig und lebensmittelecht.

Folgendes ist bei Hornartikel zu beachten:
* Horn verträgt keine extreme mechanische Belastung, große Hitze oder lange und trockene Wärme.
* Hornartikel quellen unter Wasser. Das macht sie ungeeignet für die Geschirrspülmaschine, Benutzung mit kochenden Speisen oder „Liegenlassen“ in Wasser.
* Hornwaren ab und zu mit etwas Speisöl, Vaseline oder Melkfett einreiben und gründlich trocken nachpolieren. Das Pflegt Glanz und Maserung besonders schön.

Natürliches Horn ist immer automatisch lebensmittelecht und kann auch nicht von BSE Erregern durchsetzt sein, da es keine Nervenfasern enthält. (Auskunft EU-Kommission).

Je nach Bearbeitungsqualität kann ein Horn jedoch mehr oder minder stark riechen, vor allem bei Flüssigkeitskontakt. Deshalb vor Benutzung die Trinkhörner behandeln.

Vorschläge für das Behandeln von Trinkhörnern:
* Das Horn mit Wasser füllen und eine Gebissreinigungstablette zugeben. Nach etwas Zeit ist das Horn keim- und geruchsfrei. Gründlich nachspülen.
* Das Horn mit einer 5%igen Wasserstoffperoxydlösung ausspülen. Eine stärkere Dosierung bleicht die Maserung aus.
* Horn mit Wasser und Spüli füllen und mit einer konischen Flaschenbürste kräftig schrubben. Dann mit kaltem Wasser ausspülen.

So solltest Du lange Freude an Deinem Trinkhorn haben.

Handnähte

Leinen mit Leinengarn nähen:
+ super zu verarbeiten
+ verhält sich beim Waschen gleich
– schlecht maschinenennähbar
+ einzufärben

Wollstoff mit Wollfaden nähen:
+ hält
+ der dickere Faden zieht sich nicht durch, bzw. „schneidte den Stoff“
– er ist sichtbar
+ gut wieder aufzutrennen
– dicke Nadel = dicke Löcher

Wollfilz mit Wollfanden nähen:
+ der Faden kann mit dem Stoff verfilzen. Besonders haltbar
– verfilzt ist er nicht mehr aufzutrennen

Wolle (4) – Zwirnen

Beim Spinnen entsteht ein sogenannter Eindraht. Zum Nadelbinding kann bereits dieser Faden verwendet werden. Zum Weben, Stricken, Häkeln oder Nähen sollte der Faden mehr Stabilität haben.

1.) Dazu zwei oder mehr Fäden zusammen“spinnen“. Die Garnknäule oder vollen Spindeln bereitlegen und die Fäden zusammedrehen. Dazu die Hauptspindel entgegengesetzt der gesponnen Richtung drehen – habt ihr einen rechtsherum gesponnen Faden, muß die Spingel links herum gedreht werden.

2.) Eine weitere Möglichkeit bietet eine alte indianische Zwirnart. Dabei wird aus einem Faden mittels Schlaufentechnik ein drei Faden starker Zwirn gedreht. Diese Technik lernt sich am besten durch zusehen und ausprobieren.

Begriffe aus dem Mittelalter

Beginen – die größte Frauenbewegung des Mittelalters. Sie organisierten sich in Frauenhäusern mit selbstgewählten Vorstand oder zogen durchs Land und predikten öffentlich in Dörfern und Städten. Sie kümmerten sich auch um die Siechen und Hilfsbedürftigen, waren frei von kirchlichen Satzungen und meißt unverheiratet. Zeitweise war ihre Bewegung vom Pabst verboten, er nannte sie eine „abscheuliche Sekte“. [ArnZit]

Bilwis – ist die alte Bezeichung für Hexe. Der Begriffe Hexe kam erst im späten Mittelalter mit der Hexenverfolgung auf. [ArnZit]

Etter – der Zaun um das Dorf, teilweise noch mit Dornen verstärkt. Es sollte Haus, Mensch und Tier vor Überfällen und wilden Tiern schützen. [ArnZit]

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Wolle (1) – Material zum Spinnen

Hier Erfahrungsberichte für…
a) … gekaufte Wolle des australischen Merinoschafes.
b) … geschorene Wolle vom heimischen Schaf – ungewaschen und gezupft
c) … geschorene Wolle vom heimischen Schaf – gewaschen und kardiert
d) … geschorene Wolle der heimischen Heidschnucke
e) … geschorene Alpakawolle – ungewaschen und gezupft
f) … geschorene Alpakawolle – gewaschen und kadiert

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Färben

1) Farbflotte
Zum Färben wird eine Farbflotte angesetzt. Dazu wird der pflanzliche Rohstoff mit Wasser angesetzt und je nach Farbe muß diese mehrer Stunden oder gar Tage ziehen, wird gekocht und gesiebt.

2) Waschen und beizen
Das zu färbende Gut wird vorgewaschen und vorgebeizt, dazu die Wolle oder Stoffe z.B. mit Alaun erhitzt. Dann kommt der Stoff in die Farbflotte und wird wieder erhitzt.

3) Fixierung
Anschließend wird das Gefärbte gut ausgewaschen und mit Essig fixiert.
Teilweise sind die Farben nicht licht- oder waschecht, das bedeutet, das sie beim Waschen Farbe abgeben oder ausbleichen. Sie können einfach nachgefärbt werden.

4) Kombination von Beizen und Färben
Für das schnelle Färben zwischendurch wird der Stoff oder die Wolle zusammen mit der Farbe und dem Beizmittel erhitzt. Auch hier müssen die Stoffe vorher und hinterher gut ausgewaschen werden.