Oberton Singen: Welcher Ton – welches Chakra?

Das erste Chakra, Muladhara-Chakra auch Wurzel- oder Steißchakra, wird durch das Vokal U aktiviert. Das U wird auf dem tiefen C der Tonleiter gesungen.

Das zweite Chakra, Svadhisthana-Chakra oder Sakral-Chakra, wird durch den Vokal O aktiviert. Hierbei handelt es sich um ein geschlossenes O wie bei dem ersten O in sOfort. Gesungen wird das Vokal auf dem D der Tonleiter.

Das dritte Chakra, Manipura-Chakra auch Solarplexus-Chakra, wird durch das Vokal O aktiviert. Hierbei handelt es sich um ein offenes O wie bei dem zweiten O in sofOrt. Gesungen wird das Vokal auf dem E der Tonleiter.

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Oberton Singen

Töne sind mehr als nur Geräusche, Töne sind Schwingungen. Tagtäglich begegnen wir manchmal angenehmer, manchmal weniger angenehmer Schwingung, die wir dann als lästige Geräusche abtun. Das Brummen eines Lastwagens oder das Knattern des nachbarlichen Rasenmähers. Natürlich ist es angenehmer den Lauf eines Flusses zuzuhören, als den Fluss des Autoverkehrs. Wenn wir uns aber in diese Geräusche hineinbegeben, erkennen wir auch hier die Obertöne und können diese in unsere Übungen einbeziehen, statt uns über diese Lärmbelästigung zu ärgern.

Alles ist im Fluss, alles fliesst.

Auch wir Menschen sind, im besten Fall im Fluss. Was eigentlich heissen soll, dass jeder Mensch seine eigene Schwingung hat, ob ihm das bewusst ist oder nicht. Die Mediziner erkennen inzwischen den Biorhythmus des Menschen an. Und dieser ist nichts anderes als die drei verschiedenen Schwingungsebenen eines Menschen, nämlich den Rhythmus des Körpers, des Geistes und der Seele. Alles ist Schwingung, sogar das Universum dehnt sich und zieht sich wieder zusammen. Das ergibt nicht nur Schwingung, sondern auch TON.

Was sind Obertöne? Wenn wir eine Gitarre oder eine Geige anschlagen, hören wir nicht nur einen Ton. Es sind vielmehr viele Töne die durch starkes vibrieren, bzw. starke Schwingungen die wie ein Ton – den Grundton – klingen. Genauso verhält es sich mit der menschlichen Stimme. Hier sprechen wir von den Stimmbändern die, wenn wir Luft hindurch lassen, Töne erzeugen. Was hören wir? Nur einen Ton? Wenn wir genau hinhören, können wir feststellen, dass da noch mehr ist!

In diesem Workshop werden wir Einblick gewinnen, wie wir mit Atemtechnik und vorbereitenden Übungen für den Stimmapparat Obertöne hörbar machen können.

Obertonsingen ist eine Möglichkeit mit der ur-eigenen Schwingung in Kontakt zu treten, sich selbst neu zu erfahren und seinen/ihren Ton zu finden, Blockaden zu lösen und neue Eindrücke zu gewinnen.

Obertonsingen ist meditatives singen, ohne Noten und ohne Worte. Jeder kann es, wenn das Herz offen ist.

(c) Text von Margarette C. Lange