pflanzliche Verhütungsmittel

Befruchtungshemmende Mittel

Steinsame (Lithospermum ruderale) wurde von den Shoshone-Indianerinnen benutzt, um dauerhafte Unfruchtbarkeit zu erzeugen. Aus den Wurzeln bereiteten sie mit kaltem (selten mit kochendem) Wasser einen Aufguß und tranken davon sechs Monate lang täglich eine Tasse. Die Frauen der Dakota-Stämme tranken einen Aufguß oder atmeten den Rauch der brennenden Pflanze ein. Die echte Steinsame (Lithospermum officinale) ist ein altes Heilmittel bei Nieren- und Blasenleiden. Die Pflanze ist wenig giftig, enthält aber Pyrrolizinalkaloide.

Disteln (Benediktenkraut (Cnicus benedictus L.), gemeine Kratzdistel, Cirsium vulgare und andere Cirsium-Arten) Viele Diestelarten scheinen befruchtungshemmend zu wirken. Die Quinault-Indianerinnen benutzten Disteln, um zeitlich befristete Sterilität zu erzeugen. Hierfür tranken sie eine Aufguß aus der ganzen Pflanze, den sie mit kochendem Wasser herstellten (ziemlich bitter!). Die Benediktendistel ist kaum giftig, aber sensibilisierend. Bei größeren Dosen wirkt sie brechenerregend.

Mittel zur Verhinderung der Einnistung

Diese Mittel sollten nicht jeden Monat angewendet werden, da es hier noch keine Untersuchungen über eine Langzeitanwendung gibt.

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Felle gerben

Die Reinigung:
Da die fettreichen Unterhautschichten für Bakertieren u.ä. das reinste Schlaraffenland sind sollten diese entfernt werden. Die besten Ergebnisse erreicht ihr wenn ihr euch zu diesem Zweck einen einfachen Gerbebaum herstellt.
Hier reicht schon ein einfacher Balken von ca. 15-20cm Kantenlänge und ca. 1,50m Länge. Die eine Seite hobelt und raspelt ihr euch halbrund zurecht. Abschließend wird das Ganze noch mit Sandpapier geglättet. Kleinere Unebenheiten spielen, zumindest für den Hobbygerber, dabei keine allzugroße Rolle, jedoch sollten alle scharfen Kanten entfernt werden. Die eine Seite des Balkens bockt ihr euch nun auf eine angenehme Arbeitshöhe auf und schon kann es losgehen.

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