Wolle im Kardenband

Ich habe Wolle von Schafen aus Deutschland (zum Teil aus dem Wittgensteiner oder dem Sauerland) genommen und zum Waschen und Kämmen zu einer der letzten deutschen Wollspinnereien gebracht.
Das Ergebnis ist eine schönes Kardenband, das noch einen Eigenfettanteil von ca. 5% hat und deshalb nicht mit Spinnfett behandelt wurde. Kleiner Wehmutstropfen ist, das sie nicht 100% gereinigt werden kann, es sind also noch das ein oder andere kleine Stück Grashalm in der Wolle, was rausgezupft werden muß. Alles im allem ist das Kardenband super geworden. Da macht Spinnen richtig Spaß und geht sehr einfach von der Hand.

Das Kardenband gibt es in wollweiß und braun. Die braune Wolle hat mich und den Wollmeister durch seine unerwarte gute Qualität überrascht. Sie kann auch zum Filzen verwendet werden.

Außerdem habe ich superweiches, feines, tolles Kardenband von Alpakas (aus Deutschland) in grau und braun. Das zu spinnen ist etwas schwieriger, weil die Fäden fast kein eigenes Fett haben, aber himmlisch flauschig im Ergebnis.

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