Holunderbeeren Sirup

Holunderbeeren entsaftete und mit Zucker gekocht ergibt einen leckeren und haltbaren Sirup, der außerdem Grundlage für lecker Holunderlikör ist.

Wer keinen Entsafter hat, kann es auch so machen:
Man wäscht 750 g Holunderbeeren und streift sie von den Dolden ab.
Dann mit 3/8 l Wasser und 375 g Zucker in einen Topf ca. 10 Minuten kochen.
Wer mag kann Vanille und Zitronenschale mitkochen.

Anschließend streicht man die Masse durch ein feines Sieb.
In Flaschen füllen und beschriften.

Holunder macht von „innen heiß“, deshalb geniese ich den Sirup mit heißem Wasser verdünnt im Winter als Tee.

Erkältungsmittel

Erkältungs-Bier

– Bier warm machen
und dort hinein eine Mischung aus
– Myrrhe
– Honig
– Schafgarbe
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Erkältungs-Tee-Mischung

einen gestrichenen Eßlöffel
– Schafgarbe (Kraut + Blüten)

1 gehäuften Teelöffel
– Thymian
– Zitronenmelisse
– Spitzwegerich
– Krausminze

– 2 Hopfenblüten
– (Johanniskraut)
– 2-3 Königskerzenblüten

auf 1 l kochendes Wasser

Ziehen lassen, bis die Kräuter sich absetzen.
Auf Wunsch mit Honig süßen.
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Diese Rezepte dienen nur der Information.
Für Anwendung und deren Folgen übernehmen wir keine Haftung.

Vor der Anwendung oder bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, Heilpraktier, Veterinär oder Apotheker – je nach Fachgebiet.

Kampfersalbe

5 g Lanolin
5 g Bienenwachs
3 g Kampfer
20 g Olivenöl
20 g destilliertes Wasser

Lanolin, Wachs, Kampfer und Öl im Wasserbad erhitzen, schmelzen und erwärmen. Das destillierte Wasser in einem Topf erwärmen. Das destillierte Wasser dann in die noch warmen Zutaten einrühren. Solange rühren bis die Salbe erkaltet. Nach dem erkalten dann nochmals kurz aufwärmen und in einen Tiegel oder eine Dose füllen.

ACHTUNG Kampfer von Kinder fernhalten, bei Allergien aufpassen und nicht bei Herpes anwenden! Homöopathische Medikamente vertragen auch kein Kampfer.

Sie hat folgende Wirkungen
Bei Schnupfen zum Befreien der Nase. Sie ist mild auch zu strapazierter Haut.
Sie kühlt bei Stauchungen.
Pickel bringt sie „raus“, also „zieht“ an Hautunreinheiten.

pflanzliche Verhütungsmittel

Befruchtungshemmende Mittel

Steinsame (Lithospermum ruderale) wurde von den Shoshone-Indianerinnen benutzt, um dauerhafte Unfruchtbarkeit zu erzeugen. Aus den Wurzeln bereiteten sie mit kaltem (selten mit kochendem) Wasser einen Aufguß und tranken davon sechs Monate lang täglich eine Tasse. Die Frauen der Dakota-Stämme tranken einen Aufguß oder atmeten den Rauch der brennenden Pflanze ein. Die echte Steinsame (Lithospermum officinale) ist ein altes Heilmittel bei Nieren- und Blasenleiden. Die Pflanze ist wenig giftig, enthält aber Pyrrolizinalkaloide.

Disteln (Benediktenkraut (Cnicus benedictus L.), gemeine Kratzdistel, Cirsium vulgare und andere Cirsium-Arten) Viele Diestelarten scheinen befruchtungshemmend zu wirken. Die Quinault-Indianerinnen benutzten Disteln, um zeitlich befristete Sterilität zu erzeugen. Hierfür tranken sie eine Aufguß aus der ganzen Pflanze, den sie mit kochendem Wasser herstellten (ziemlich bitter!). Die Benediktendistel ist kaum giftig, aber sensibilisierend. Bei größeren Dosen wirkt sie brechenerregend.

Mittel zur Verhinderung der Einnistung

Diese Mittel sollten nicht jeden Monat angewendet werden, da es hier noch keine Untersuchungen über eine Langzeitanwendung gibt.

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