Kissenmaterialkunde

Buchweizenschalen. Die kleinen runden Schalen sind frei von Mehlrückständen, die eventuell Ungeziefer anlocken könnten. Sie weisen Feuchtigkeit ab, wodurch sie früher als Füllmaterial für Kindermatrazen genommen wurden. Sie passen sich den Körperformen an, ohne mit den Jahren zusammenzukleben wie Federn. Im Gegensatz zu Federn heizen Sie sich auch nicht auf und sollen laut Auskunft mehrerer Geomanten Erdstrahlen abblocken.

Kastanien. Eines meiner Experimente, da mir ein Heilpraktiker erklärte wie gut Kastanien auf die Venen wirken, fand ich sie sehr passend für den Hintern. Das Sitzen darauf ist allerdings gewöhnungsbedürftig und einige finden es zu unangenehm. Die Kastanien sollten auch 1x jählich ausgetauscht werden, um ihre Wirkung richtig zu entfalten.

Allseits beliebt auch das Kirsckernkissen. Als Wärmekissen oder auch als Kältekissen sehr gut einsetztbar. Die Kirschkerne geben als Wärmekissen eine leicht feuchte Wärme ab und riechen leicht nach Mandeln. Sie können im Ofen oder in der Mikrowelle erwärmt werden. Werden sie allerdings zu heiß gemacht, brennen die Kirschkerne Löcher in den Stoff. Für kalte Anwendungen einfach in das Gefrierfach oder in die Gefriertruhe legen. Vorteil, durch den Stoff kleben sie nicht an der Haut. Kirschkernkissen gibt es in allen möglichen Ausführugenen: hier mein persönliches Patent. Sie benötigen ein frisch gewaschene „einsame“ Socke, am besten eine Herrensocke aus Frotte oder Wolle. Einsam deshalb, weil die zweite aus teilweise unerfindlichlichen Gründen verschwunden ist. Sie füllen eine Menge Kirschkerne ein, machen einen Knoten in die Socke – fertig. Kirschkerne bekommt man z.B. hier.

Kräuter. Zum Einschlafen, zur Linderung von Erkältungsbeschwerden u.s. kann ein kleines Beutelchen mit Kräutern in die Kissen gesteckt werden.

Wolle. Da die Kissen ab einer bestimmten Größe einfach nur schwer sind, bin ich dann auf Wolle umgestiegen. Zustätzlich hat die Wolle gute Eigenschaften, weil sie Staub bindet und sehr gut für empfindliche Ohren ist.

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