Räucherbündel

Sie werden benutzt, um die Luft zu reinigen, unangenehme Gerüche zu vertreiben und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Sparsam eingesetzt, bringen sie den frischen Duft des Waldes und Gartens ins Haus.

Herstellung
° Nehmen Sie Zweige frischer, gesunder Kräuter wie Salbei, Thymian, Rosmarin, Fenchelblätter und -stengel, von Kiefer oder Zypresse.
° Fassen Sie die Zweige zu einem dichten Bündel zusammen und binden Sie einen Baumwollfaden darum. Winden Sie den Faden so um das Bündel, daß alle Blätter darin festgehalten werden und verknoten ihn nach jedem Zentimeter einmal. Lassen Sie die Bündel einige Wochen an der Luft trocknen.
° Zum Räuchern das Ende 5 cm über eine Kerzenflamme halten. Es dauert etwas, bis das Ende rot wird und anfängt zu glimmen. Eine dünne, duftende Rauchfahne steig auf. Wenn das Räucherbündel sein Werk getan hat, sorgfältig ausdrücken und das Ende für den nächsten Gebrauch beschneiden.

Quelle: unbekannt

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Befruchtungshemmende Mittel

Steinsame (Lithospermum ruderale) wurde von den Shoshone-Indianerinnen benutzt, um dauerhafte Unfruchtbarkeit zu erzeugen. Aus den Wurzeln bereiteten sie mit kaltem (selten mit kochendem) Wasser einen Aufguß und tranken davon sechs Monate lang täglich eine Tasse. Die Frauen der Dakota-Stämme tranken einen Aufguß oder atmeten den Rauch der brennenden Pflanze ein. Die echte Steinsame (Lithospermum officinale) ist ein altes Heilmittel bei Nieren- und Blasenleiden. Die Pflanze ist wenig giftig, enthält aber Pyrrolizinalkaloide.

Disteln (Benediktenkraut (Cnicus benedictus L.), gemeine Kratzdistel, Cirsium vulgare und andere Cirsium-Arten) Viele Diestelarten scheinen befruchtungshemmend zu wirken. Die Quinault-Indianerinnen benutzten Disteln, um zeitlich befristete Sterilität zu erzeugen. Hierfür tranken sie eine Aufguß aus der ganzen Pflanze, den sie mit kochendem Wasser herstellten (ziemlich bitter!). Die Benediktendistel ist kaum giftig, aber sensibilisierend. Bei größeren Dosen wirkt sie brechenerregend.

Mittel zur Verhinderung der Einnistung

Diese Mittel sollten nicht jeden Monat angewendet werden, da es hier noch keine Untersuchungen über eine Langzeitanwendung gibt.

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Ernte von Saatgut

Die Ernte erfolgt kurz vor der Vollreife. Dazu die Pflanzen samt Wurzeln aus dem Boden nehmen und umgekehrt im Schuppen oder der Garage aufhängen. Bei verschiedenen Pflanzen, deren Samenhülsen leicht aufspringe, muß ein Karton oder Schubkarren untergestellt werden, damit die aufplatzenden Samen aufgefangen werden. Falls ihr Euch noch nicht auskennt, einfach nachlesen oder sicherheitshalber unter jede Pflanze einen Karton stellen. Dann werden die Samen durch vorsichtiges reiben oder klopfen von der Spreu getrennt.
Nun auf flachen Schalen oder Tabletts noch 3 Wochen trockenen lassen.
Dann in kühlen und trockenen Räumen mäusesicher aufbewahren. Am besten in gut schließenden Gläsern. Und gut beschriften! – ganz wichtig.

Bohnen und Erbsen mögen eine Lagerung in luftigen Baumwollsäcken.