Die „richtige“ Sense

Ich wollte mit einer neu gekauften Baumarktsense mähen…
Ein älteres Mitglied des Familienclan meines Freundes hat mich erst mal aufgeklärt, was ich für einen Mist da habe und hat der sich dann ihrer angenommen um sie nachzuarbeiten.

Es fängt damit an, das die Griffe einer Sense vom Körper wegzeigen sollten. Das ist wohl Geschmackssache, aber logisch. Die rechte Hand führt und wenn Du Schwung nimmst, haust Du den Griff möglicherweise in die Seite. Dann muß der Winkel des Senseblattes im rechten Winkel zu Dir stehen und darf nicht zu sehr nachfedern, damit Du beim Mähen einen Halbkreis um Dich machen kannst. Und schließlich muß sie richtig gedängelt sein. Dazu wird mit der Spitze des Hammers das Senseblatt an der Schneide fein geschlagen und anschließende geschliffen. Ansonsten ist die Sense zu stumpf.

Das Osterwasser schöpfen

Ein Osterbrauch mitgeben von nanabuc aus Österreich:

Das Osterwasser schöpfen
Das ist ein uralter Brauch der weit vor die Christianisierung zurück geht.
Dabei wird vor Sonnenaufgang an einer Quelle, Freitag vor dem Ostarafest, Wasser geschöpft.

Dieses Wasser wird heute als Karfreitagswasser bezeichnet und zuhause aufbewahrt als Heilwasser. Bezeichnend dafür ist, das dieses Wasser nicht kippt – sprich nicht trübe wird oder anfängt zu stinken wie „normales“ Wasser das nach einiger Zeit tut wenn es in Flaschen aufbewahrt wird.
Lourdeswasser oder auch das Wasser aus der Blutquelle bei Glastenburey hat übrigens ebenfalls diese besondere Eigenschaft.
Auch Wasser das an anderen „besonderen“ Tagen geschöpft wird.

Aber zurück zum Osterwasser:
Dieses Wasser wurde also früher wie heute am Freitag vor Ostara, vor Sonnenaufgang, in den frühen Morgenstunden an einer Quelle, vorzugsweise Quellsprung, geschöpft. Dann wurde es in verschiedene Zeremonialhandlungen miteinbezogen welche alle die Fruchtbarkeit der Erde betrafen.

Die Felder wurden abgebrannt damit die Winterstoppeln die Erde frei gaben, heute sind davon in manchen Gegenden noch die Osterfeuer übrig.

Dann wurde die Erde für die erste Saat vorbereitet, welche auch gleich gemeinschafltich ausgebracht wurde. Am dritten Tag, dem Ostaratag werden die Felder mit dem geschöpften Wasser geweiht.

Eine oder mehrere Jungfrauen (Priesterinnen) gingen dazu mit dem Wasser über die Felder und verspritzen das Wasser wärend sie sangen und das restliche Volk tanzend und singend folgte.

Und das ganze bitte schweigend.

Ritual für eine gute Saat

Jeder brachte ein paar Samen mit, von Blumen oder oder Gräsern usw. Wir haben Sie zusammen in die Mitte gelegt, geräuchert und anschließend die Samen im Kesel gemischt. Dazu kamen die Wünsche und Segnungen von allen Teilnehmern. Dann wurden die Samen wieder an alle ausgeteilt. Wir sind schon gespannt, welche bunte Mischung da in den Töpfen anwachsen wird. Die Samen stehen symbolisch für das, was wir in diesem Jahr in die Welt bringen wollen. Das was da wachsen wird soll uns daran erinnern und auch, dass wir begeleitet sind von den guten Wünschen der Teilnehmerinnen un der Anderswelt.

Quelle: unbekannt

Räucherbündel

Sie werden benutzt, um die Luft zu reinigen, unangenehme Gerüche zu vertreiben und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Sparsam eingesetzt, bringen sie den frischen Duft des Waldes und Gartens ins Haus.

Herstellung
° Nehmen Sie Zweige frischer, gesunder Kräuter wie Salbei, Thymian, Rosmarin, Fenchelblätter und -stengel, von Kiefer oder Zypresse.
° Fassen Sie die Zweige zu einem dichten Bündel zusammen und binden Sie einen Baumwollfaden darum. Winden Sie den Faden so um das Bündel, daß alle Blätter darin festgehalten werden und verknoten ihn nach jedem Zentimeter einmal. Lassen Sie die Bündel einige Wochen an der Luft trocknen.
° Zum Räuchern das Ende 5 cm über eine Kerzenflamme halten. Es dauert etwas, bis das Ende rot wird und anfängt zu glimmen. Eine dünne, duftende Rauchfahne steig auf. Wenn das Räucherbündel sein Werk getan hat, sorgfältig ausdrücken und das Ende für den nächsten Gebrauch beschneiden.

Quelle: unbekannt

pflanzliche Verhütungsmittel

Befruchtungshemmende Mittel

Steinsame (Lithospermum ruderale) wurde von den Shoshone-Indianerinnen benutzt, um dauerhafte Unfruchtbarkeit zu erzeugen. Aus den Wurzeln bereiteten sie mit kaltem (selten mit kochendem) Wasser einen Aufguß und tranken davon sechs Monate lang täglich eine Tasse. Die Frauen der Dakota-Stämme tranken einen Aufguß oder atmeten den Rauch der brennenden Pflanze ein. Die echte Steinsame (Lithospermum officinale) ist ein altes Heilmittel bei Nieren- und Blasenleiden. Die Pflanze ist wenig giftig, enthält aber Pyrrolizinalkaloide.

Disteln (Benediktenkraut (Cnicus benedictus L.), gemeine Kratzdistel, Cirsium vulgare und andere Cirsium-Arten) Viele Diestelarten scheinen befruchtungshemmend zu wirken. Die Quinault-Indianerinnen benutzten Disteln, um zeitlich befristete Sterilität zu erzeugen. Hierfür tranken sie eine Aufguß aus der ganzen Pflanze, den sie mit kochendem Wasser herstellten (ziemlich bitter!). Die Benediktendistel ist kaum giftig, aber sensibilisierend. Bei größeren Dosen wirkt sie brechenerregend.

Mittel zur Verhinderung der Einnistung

Diese Mittel sollten nicht jeden Monat angewendet werden, da es hier noch keine Untersuchungen über eine Langzeitanwendung gibt.

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Ernte von Saatgut

Die Ernte erfolgt kurz vor der Vollreife. Dazu die Pflanzen samt Wurzeln aus dem Boden nehmen und umgekehrt im Schuppen oder der Garage aufhängen. Bei verschiedenen Pflanzen, deren Samenhülsen leicht aufspringe, muß ein Karton oder Schubkarren untergestellt werden, damit die aufplatzenden Samen aufgefangen werden. Falls ihr Euch noch nicht auskennt, einfach nachlesen oder sicherheitshalber unter jede Pflanze einen Karton stellen. Dann werden die Samen durch vorsichtiges reiben oder klopfen von der Spreu getrennt.
Nun auf flachen Schalen oder Tabletts noch 3 Wochen trockenen lassen.
Dann in kühlen und trockenen Räumen mäusesicher aufbewahren. Am besten in gut schließenden Gläsern. Und gut beschriften! – ganz wichtig.

Bohnen und Erbsen mögen eine Lagerung in luftigen Baumwollsäcken.

Habichtkraut

Das Habichtskraut setzt man ein bei Kathrren, Rachenentzündungen, Erkältungskrankheiten, Magen- und Darmbeschwerden, Durchfall (leichter Art), Wassersucht, Ödeme, Albuminurie, Bettnässen, Blutungen, Nasenbluten, Bluthochdruck, Epilepsie, Anämie & Rekonvaleszenz ein.
Hilft auch bei Gallensteinen und -griess.

Äußerlich findet es Anwendung bei Ohrenschmerzen und Ohrensausen.

Die heilige Hildegard benutzte es als Pulver bei Herzschwäche & als frischer Saft bei Sehschwäche.
Mit Augenspülungen erhält man die Sehkraft sehr lange.

Quelle: unbekannt