Pyramiden Projekt

In unseren Gärten und unserem Wohnbereich arbeiten wir vermehrt mit energetischen Formen. So ist im November mein Pyramiden-Projekt gestartet.

zur Pyramide selbst
Die Pyramide ist eine Holz-Konstruktion mit Metallecken. Alle Seiten der Pyramide sind 1m lang. Sie ist außerdem nach der magnetischen Nord-Süd-Achse ausgerichtet. Um das Holz vor Witterungseinflüsse zu schützen, bekommt die Holzkonstruktion einen (oder mehrere) Anstriche mit Leinöl.

Erstmal in meinem Wohnzimmer ab Frühjahr 2009 dann im Garten.

Anwendungsbereich
Als Pflanzen- und Kräuterfreundin beziehen sie die ersten Anwendungen auf:
° energetisieren von Kräutermischungen
° Erhöhung der Keimfähigkeit von altem Saatgut
° aus Neugier das Schärfen von Klingen
° Aufwertung von Wein

geplant für 2009
Sie bekommt einen Überzug, geht als dauerhafte Installation in den Garten und wird dann vorwiegend als „Trockenschrank“ für Tee- und Gewürzpflanzen eingesetzt.

Gewürzvorschläge für Getreide

Weizen

° Koriander
° Majoran
° Rosmarin

Reis
° Liebstöckel
° Curry
° Thymian

Gerste
° Salbei
° Piment
° Thymian

Hirse
° Ingwer
° Basilikum
° Koriander

Roggen
° Kümmel
° Rosmarin
° Thymian

Hafer
° Bohnenkraut
° Fenchel
° Ysop

Mais
° Thymian
° Rosmarin
° Oregano

Dinkel
° Koriander
° Majoran
° Thymian

Grünkern
° Basilikum
° Estragon

Buchweizen
° Majoran
° Ysop

Keimprobe

Mit einer Keimprobe kann festgestellt werden, ob die Samen noch keimen – bei alten im Keller gefunden Samentütchen z.B. – oder ob die eigenen gelagerten Samen unbedingt dieses Jahr ausgesäht werden sollten.

Dazu werden eine abgezählte Anzahl Samen (es werden 50 Stück empfohlen) zwischen zwei freuchten Tüchern zum Keimen gebracht und dann der Ausfall gezählt. Beträgt der mehr als 50% sollte unbedingt ausgesäht werden.

Die „richtige“ Sense

Ich wollte mit einer neu gekauften Baumarktsense mähen…
Ein älteres Mitglied des Familienclan meines Freundes hat mich erst mal aufgeklärt, was ich für einen Mist da habe und hat der sich dann ihrer angenommen um sie nachzuarbeiten.

Es fängt damit an, das die Griffe einer Sense vom Körper wegzeigen sollten. Das ist wohl Geschmackssache, aber logisch. Die rechte Hand führt und wenn Du Schwung nimmst, haust Du den Griff möglicherweise in die Seite. Dann muß der Winkel des Senseblattes im rechten Winkel zu Dir stehen und darf nicht zu sehr nachfedern, damit Du beim Mähen einen Halbkreis um Dich machen kannst. Und schließlich muß sie richtig gedängelt sein. Dazu wird mit der Spitze des Hammers das Senseblatt an der Schneide fein geschlagen und anschließende geschliffen. Ansonsten ist die Sense zu stumpf.

Das Osterwasser schöpfen

Ein Osterbrauch mitgeben von nanabuc aus Österreich:

Das Osterwasser schöpfen
Das ist ein uralter Brauch der weit vor die Christianisierung zurück geht.
Dabei wird vor Sonnenaufgang an einer Quelle, Freitag vor dem Ostarafest, Wasser geschöpft.

Dieses Wasser wird heute als Karfreitagswasser bezeichnet und zuhause aufbewahrt als Heilwasser. Bezeichnend dafür ist, das dieses Wasser nicht kippt – sprich nicht trübe wird oder anfängt zu stinken wie „normales“ Wasser das nach einiger Zeit tut wenn es in Flaschen aufbewahrt wird.
Lourdeswasser oder auch das Wasser aus der Blutquelle bei Glastenburey hat übrigens ebenfalls diese besondere Eigenschaft.
Auch Wasser das an anderen „besonderen“ Tagen geschöpft wird.

Aber zurück zum Osterwasser:
Dieses Wasser wurde also früher wie heute am Freitag vor Ostara, vor Sonnenaufgang, in den frühen Morgenstunden an einer Quelle, vorzugsweise Quellsprung, geschöpft. Dann wurde es in verschiedene Zeremonialhandlungen miteinbezogen welche alle die Fruchtbarkeit der Erde betrafen.

Die Felder wurden abgebrannt damit die Winterstoppeln die Erde frei gaben, heute sind davon in manchen Gegenden noch die Osterfeuer übrig.

Dann wurde die Erde für die erste Saat vorbereitet, welche auch gleich gemeinschafltich ausgebracht wurde. Am dritten Tag, dem Ostaratag werden die Felder mit dem geschöpften Wasser geweiht.

Eine oder mehrere Jungfrauen (Priesterinnen) gingen dazu mit dem Wasser über die Felder und verspritzen das Wasser wärend sie sangen und das restliche Volk tanzend und singend folgte.

Und das ganze bitte schweigend.

Ritual für eine gute Saat

Jeder brachte ein paar Samen mit, von Blumen oder oder Gräsern usw. Wir haben Sie zusammen in die Mitte gelegt, geräuchert und anschließend die Samen im Kesel gemischt. Dazu kamen die Wünsche und Segnungen von allen Teilnehmern. Dann wurden die Samen wieder an alle ausgeteilt. Wir sind schon gespannt, welche bunte Mischung da in den Töpfen anwachsen wird. Die Samen stehen symbolisch für das, was wir in diesem Jahr in die Welt bringen wollen. Das was da wachsen wird soll uns daran erinnern und auch, dass wir begeleitet sind von den guten Wünschen der Teilnehmerinnen un der Anderswelt.

Quelle: unbekannt